Historisches zu Elmstein

    
Historisches zu Elmstein

Das Dorf Elmstein verdankt ......
Das Dorf Elmstein verdankt seine Entstehung, seine erste Entwicklung und seinen Namen der Burg, deren Geschichte durch viele Jahrhunderte eng mit der des Dorfes verbunden ist. Die Burg zog Ansiedler herbei, die sich als Waldarbeiter, Dienstmannen und Hausgesinde am Fuße des Burgfelsens niederließen.

Die Burg Elmstein, die zunächst den Namen „Elbstein“, auch „Elbestein“ trug, wurde im 12. Jahrhundert errichtet und gehörte zu den ältesten Zubehörungen der Rheinischen Pfalzgrafen. Ihre Aufgabe war es, die herrlichen und beträchtlichen Waldungen nebst Talweg zu schirmen, teils aber auch beim Jagdvergnügen einen sicheren und bequemen Aufenthalt zu haben. Zur Sicherung des Talweges war dieser in eine Ringmauer mit zwei Pfortentürmen aufgenommen. Das Dorf war in diese Ringmauer einbezogen.

Im Bauernkrieg (1525) wurde die Burg stark beschädigt und nach ihrem Wiederaufbau im 30jährigen Krieg (1618-1648) gesprengt. Während die Festung Ruine blieb, bauten die Bewohner ihr Dorf jedoch wieder auf. Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert schmücken heute noch den Ort.

Zu weiteren Sehenswürdigkeiten zählen in Elmstein eine funktionsfähige Wappenschmiede (wassergetriebene Hammerschmiede) und ein Waldarbeitermuseum sowie eine noch zu erkennende Römerstraße, die zu der römischen Stadt Schwarzenacker führte.

An den wirtschaftlichen Gegebenheiten früherer Jahrhunderte hat sich hier kaum etwas geändert, aber die Entwicklung des modernen Verkehrs (z.B. Eisenbahnanschluss nach Elmstein im Jahre 1909 usw.) gab den Bewohnern der Gemeinde Elmstein die Möglichkeit, außerhalb ihres Wohnortes Verdienstmöglichkeiten zu finden.

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